30 Tage Veggie - Ein Fazit

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Der Januar ist vorbei und somit auch das erste Monatsprojekt für das Jahr 2016: Dreißig Tage Veggie. Es war ein abwechslungsreicher und spannender Monat mit einem Fragezeichen am Ende...


Dass wir den Januar der vegetarischen Ernährung verschrieben hatten, war für uns bereits das zweite Mal. Und das hat wirklich etwas ausgemacht: Diese Runde war noch viel leichter, als ich es mir vorgestellt hatte. Während es letztes Jahr definitiv noch Momente gab, in denen ich Heißhunger bekämpfen oder "bewusst verzichten" musste, war der Januar dieses Jahr von Leichtigkeit und - ja wirklich irgendwie schon - Selbstverständlichkeit geprägt. Wir haben großartige Rezepte ausprobiert und dabei sogar neue Leibgerichte gefunden (Festessen mit Jamie), leckere Evergreens genossen (z.B. Avocado-Brot und Veggie-Rührei) sowie erste Experimente mit Ersatzprodukten und Knoten im Kopf gemacht (z.B. vegetarische Bolognese). Das hieß viel Abwechslung und vor allem jede Menge Genuss.

 

30 Tage Veggie - Erkenntnisse, Erfahrungen, Gedanken:

  • Für mich persönlich geht es definitiv sehr gut ohne Fleisch. Fisch ist schon schwieriger, da gibt es auch keinen richtigen Ersatz. 
  • Vegetarisch Essen gehen ist in Hamburg wirklich nicht schwer, wie wahrscheinlich mittlerweile in den meisten Großstädten.
  • Kantinenbesuche sind für Vegetarier - zumindest bei meinem Arbeitgeber - schon schwieriger.
  • Sich mittags etwas mitzubringen, geht natürlich auch immer. Dafür fehlt dann manchmal die gemeinsame Mittagspause mit dem Team.
  • Fleischersatzprodukte können wirklich lecker sein. 
  • In den letzten Tagen habe ich oft darüber nachgedacht, ob ich vielleicht ganz umsteigen soll. Zu einer endgültigen Entscheidung konnte ich mich aber noch nicht bewegen. 

Wie geht es nach "30 Tage Veggie" weiter?

 

Auf jeden Fall mit weniger Fleisch im Alltag. Das Stichwort heißt "Weekday Veggie"...dass man aber auch für alles einen Namen braucht. :) Was das genau heißt: An Wochentagen grundsätzlich vegetarisch, am Wochenende nach Lust und Laune - aber wenn es Fleisch gibt, dann gutes. Und bis zum Jahresende überlege ich mir das mit der langfristigen Lösung dann noch. 

 

Für Weekday Veggie plädiert übrigens auch Graham Hill auf ted.com, wie ich finde sympathisch und pragmatisch:

 

 

Hier noch ein genüsslicher Rückblick auf die 30 Tage Veggie in Bildern (für die Beschreibungen klicken):

 

 

Und dann gibt es da doch noch was, worauf ich mich diese Woche besonders freue:

Eine feierliche Runde Sushi. :) 

 

 

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