30 Tage Entrümpeln - Ein Fazit

30 Tage Entrümpeln; Declutter; Clutter; 30dayprojects; live4happiness2day; bloggingforinspiration

Der Februar ist vorbei und damit auch das Projekt Entrümpeln. Zeit für Declutter-Erkenntnisse und die skurrilste Entdeckung im Küchenschrank...


Es ist geschafft

 

Vor zehn Tagen habe ich hier noch mein Leid geklagt über das Stocken des Projekts ("Wenn der Alltag dazwischen kommt"). Heute kann ich sagen - zumindest nachdem ich meine ursprünglich viel zu hoch gesteckten Ziele etwas angepasst hatte: Es ist geschafft!

 

Das verbuchen wir jetzt mal als Erfolg:

  • Die Küche ist so gut wie zu 100% entrümpelt und bereit für den anstehenden Umzug. Neben ein paar abgelaufenen Gewürzen und Lebensmitteln (ja, wir schämen uns) haben wir uns vor allem von überzähligem Geschirr getrennt.  
  • Der Badezimmerschrank ist endlich wieder übersichtlich. Unglaublich, wieviele alte Tiegel und vertrocknete Cremes man so ansammelt...
  • Der Kleiderschrank braucht hingegen wohl eher mehrere Anläufe. Irgendwie trennt es sich nicht so leicht, insbesondere wenn man bei den Klamotten aus gegebenem Anlass im letzten Jahr schon geplündert hat. Aber ein bisschen was ist auch hier wieder zusammengekommen.
  • In meinem Mail-Postfach ist ein bisschen mehr Luft und ich bin ganz erleichtert, nachdem jetzt deutlich weniger Newsletter eintrudeln. Die, die ich bewusst behalten habe, genieße ich dafür umso mehr. Derzeitige Favoriten: Die werktägliche "Elbvertiefung" von ZEIT Hamburg (wunderbar hamburgisch trocken) und "Great Work Provocations" von Box of Crayons (tolle Mini-Inspiration für die Arbeit, bei der man sogar auswählen kann, wie oft man sie erhalten will).
  • Auch das Papierchaos der letzten Monate ist beseitigt. Endlich mal wieder alles schön sortiert und weggeheftet.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: 

  • Social Media Declutter: Irgendwie hab ich da so ein Gefühl, dass ich bestimmt viel mehr Zeit im Netz verbringe, als ich selbst schätzen würde. Und dass es richtig was bewegen würde, sich damit mal bewusst auseinander zu setzen. Da das definitiv nicht an einem Nachmittag getan sein wird, kommt es auf die Liste für "Zukünftige 30-Tage-Projekte".
  • Gewohnheiten & Co.: Okay, das war vielleicht ein wenig zu ambitioniert. Man räumt ja nicht mal eben in 30 Tagen sein ganzes Leben auf. Und letztlich beschäftigt man sich doch in jedem 30-Tage-Projekt mit seinen Gewohnheiten, aber eben scheibchenweise. Und das ist okay.

Die skurrilsten Entdeckungen gibt die Küche her

 

Also, entweder wir haben ein echtes Zuckerproblem oder wir waren in letzter Zeit extrem verplant. Beim Ausräumen der Vorratsschränke kamen sage und schreibe 13 (!!!!!) angebrochene Zuckerpackungen zum Vorschein. Kristallzucker, brauner Zucker, Rohrzucker, Kandiszucker, Puderzucker...dabei würde ich sogar behaupten, dass wir in unserem Haushalt gar nicht so unglaublich viel Zucker verwenden. Nach eingehender Ursachenanalyse führen wir diese totale Unverhältnismäßigkeit auf eine Kombination aus eigener Schusseligkeit und einen geheimnisvollen Mechanismus in unseren Küchenschränken zurück: Wenn der Vorratsschrank aus Fächern und nicht aus Schubladen besteht, dann verschwindet alles, was nicht vorn steht, in die Unsichtbarkeit. :)

 

Eins ist jedenfalls klar: Die Küche in unserer zukünftigen Wohnung bekommt Schubladen - so viele wie möglich!  

 

Bonus Learning: Zu zweit macht Entrümpeln mehr Spaß.

 

Musik an, sich gegenseitig Sachen reichen, drüber diskutieren, sich gemeinsam über Entdeckungen freuen.

Definitiv mehr Spaß. 

 

SHARE THE LOVE

Kommentar schreiben

Kommentare: 0