30 Tage Entrümpeln - Februar 2016

Ich weiß gar nicht so genau, wie sich das alles angesammelt hat. Die Dinge in meiner Wohnung, die Gedanken in meinem Kopf, die Gewohnheiten in meinem Leben. Zeit aufzuräumen.

Besonderer Motivationsfaktor: ein anstehender Umzug. 


30 Tage Entrümpeln - Ein Fazit

30 Tage Entrümpeln; Declutter; Clutter; 30dayprojects; live4happiness2day; bloggingforinspiration

Der Februar ist vorbei und damit auch das Projekt Entrümpeln. Zeit für Declutter-Erkenntnisse und die skurrilste Entdeckung im Küchenschrank...


Es ist geschafft

 

Vor zehn Tagen habe ich hier noch mein Leid geklagt über das Stocken des Projekts ("Wenn der Alltag dazwischen kommt"). Heute kann ich sagen - zumindest nachdem ich meine ursprünglich viel zu hoch gesteckten Ziele etwas angepasst hatte: Es ist geschafft!

 

Das verbuchen wir jetzt mal als Erfolg:

  • Die Küche ist so gut wie zu 100% entrümpelt und bereit für den anstehenden Umzug. Neben ein paar abgelaufenen Gewürzen und Lebensmitteln (ja, wir schämen uns) haben wir uns vor allem von überzähligem Geschirr getrennt.  
  • Der Badezimmerschrank ist endlich wieder übersichtlich. Unglaublich, wieviele alte Tiegel und vertrocknete Cremes man so ansammelt...
  • Der Kleiderschrank braucht hingegen wohl eher mehrere Anläufe. Irgendwie trennt es sich nicht so leicht, insbesondere wenn man bei den Klamotten aus gegebenem Anlass im letzten Jahr schon geplündert hat. Aber ein bisschen was ist auch hier wieder zusammengekommen.
  • In meinem Mail-Postfach ist ein bisschen mehr Luft und ich bin ganz erleichtert, nachdem jetzt deutlich weniger Newsletter eintrudeln. Die, die ich bewusst behalten habe, genieße ich dafür umso mehr. Derzeitige Favoriten: Die werktägliche "Elbvertiefung" von ZEIT Hamburg (wunderbar hamburgisch trocken) und "Great Work Provocations" von Box of Crayons (tolle Mini-Inspiration für die Arbeit, bei der man sogar auswählen kann, wie oft man sie erhalten will).
  • Auch das Papierchaos der letzten Monate ist beseitigt. Endlich mal wieder alles schön sortiert und weggeheftet.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: 

  • Social Media Declutter: Irgendwie hab ich da so ein Gefühl, dass ich bestimmt viel mehr Zeit im Netz verbringe, als ich selbst schätzen würde. Und dass es richtig was bewegen würde, sich damit mal bewusst auseinander zu setzen. Da das definitiv nicht an einem Nachmittag getan sein wird, kommt es auf die Liste für "Zukünftige 30-Tage-Projekte".
  • Gewohnheiten & Co.: Okay, das war vielleicht ein wenig zu ambitioniert. Man räumt ja nicht mal eben in 30 Tagen sein ganzes Leben auf. Und letztlich beschäftigt man sich doch in jedem 30-Tage-Projekt mit seinen Gewohnheiten, aber eben scheibchenweise. Und das ist okay.

Die skurrilsten Entdeckungen gibt die Küche her

 

Also, entweder wir haben ein echtes Zuckerproblem oder wir waren in letzter Zeit extrem verplant. Beim Ausräumen der Vorratsschränke kamen sage und schreibe 13 (!!!!!) angebrochene Zuckerpackungen zum Vorschein. Kristallzucker, brauner Zucker, Rohrzucker, Kandiszucker, Puderzucker...dabei würde ich sogar behaupten, dass wir in unserem Haushalt gar nicht so unglaublich viel Zucker verwenden. Nach eingehender Ursachenanalyse führen wir diese totale Unverhältnismäßigkeit auf eine Kombination aus eigener Schusseligkeit und einen geheimnisvollen Mechanismus in unseren Küchenschränken zurück: Wenn der Vorratsschrank aus Fächern und nicht aus Schubladen besteht, dann verschwindet alles, was nicht vorn steht, in die Unsichtbarkeit. :)

 

Eins ist jedenfalls klar: Die Küche in unserer zukünftigen Wohnung bekommt Schubladen - so viele wie möglich!  

 

Bonus Learning: Zu zweit macht Entrümpeln mehr Spaß.

 

Musik an, sich gegenseitig Sachen reichen, drüber diskutieren, sich gemeinsam über Entdeckungen freuen.

Definitiv mehr Spaß. 

 

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30 Tage Entrümpeln - Wenn der Alltag dazwischen kommt

30 Tage Entrümpeln; Declutter; Clutter; 30dayprojects; live4happiness2day; bloggingforinspiration

Zugegeben, ich wusste vorher, dass Entrümpeln nicht so sexy ist...vielleicht war es also absehbar, dass ich mich allzu leicht ablenken lassen würde...


Bestandsaufnahme nach drei Wochen

 

Zeit der gemischten Gefühle: Es gab gute und schlechte Tage, was das Entrümpeln betrifft. Und dann war da noch der Alltag...

 

Am Anfang war die Motivation besonders groß, jeden Tag habe ich mir mindestens eine Sache vorgeknöpft. Zwei Küchenschränke, ein Kleiderschrank, der Zeitungsstapel der letzten Monate, am Wochenende den Vorratsschrank...es fühlte sich mitunter sogar richtig gut an, endlich Sachen auszumisten und Platz zu schaffen.

 

Die zweite Woche lag mein Fokus eher auf der virtuellen Welt. Mein Mail-Postfach war nach über zehn Jahren zum Bersten voll, also habe ich mich auch da ans Aufräumen gemacht...und damit kam die ganze Sache ins Stocken, denn ich wollte auf gar keinen Fall einfach pauschal alle alten Mails (z.B. 'älter als x Jahre') löschen - "könnte ja sein, dass was Wichtiges dazwischen ist" ;) -, sondern 'schön systematisch' rangehen. Und das kostet so viel mehr Zeit, insbesondere wenn man sich abends nach einem langen Tag auf der Arbeit nochmal vor den Rechner setzt. 

 

Woche Nr. 3 .... ja, das war wohl nichts. Lange Arbeitstage, dringender Papierkram und Familienverpflichtungen, Verabredungen mit Freunden und der kürzlich entstandene Zeitungs-Stau auf dem Küchentisch...ich gebe es zu, auch wenn die letzten Tage tatsächlich extrem viel los war, habe ich mir dann doch schnell eingeredet, dass ich grad keine Zeit habe für das Projekt..."Läuft ja nicht weg, das Gerümpel..."

 

 

Es stockt also, und nun?

 

Es gibt viele mögliche Gründe, warum so ein 30-Tage-Projekt ins Stocken gerät - Darüber werde ich bestimmt auch noch mal einen eigenen Post schreiben. In diesem Fall würde ich sagen, es war eine Mischung aus Alltagskonflikt und Motivationsschwankung. Womöglich habe ich das Thema am Anfang auch nicht eng genug gesteckt und mir doch zu viel vorgenommen. 

 

Der erste Ärger über mich selbst ist zum Glück verflogen - Jetzt gilt es, zumindest für die kommende Woche die Weichen neu zu stellen:

  • Was die anfassbaren Dinge betrifft, war ich die letzten Wochen nach dem Motto 'überall ein bisschen' unterwegs. Ein schönes, richtiges Erfolgserlebnis muss her, dafür will ich wenigstens einen Raum in Gänze entrümpelt haben. Küche oder Schlafzimmer, das überleg ich mir bis zum Wochenende. 
  • Das Papierchaos muss weg. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich konnte mich bislang nicht dazu disziplinieren, alle Abrechnungen oder andere offizielle Schreiben immer gleich wegzusortieren. Das Zusammensuchen und Aufräumen wird die erste Aufgabe, eine praktikable Dauerlösung zu finden die zweite. Tipps sind auf jeden Fall willkommen!

Das sollte doch machbar sein...

 

Social Media & Co. nehme ich mir dann später gesondert vor. Dazu will ich mir unbedingt nochmal richtig Gedanken machen, denn in diesem Bereich aufzuräumen, kann bestimmt einiges im eigenen Leben bewirken. Vielleicht mache ich daraus ein eigenes 30-Tage-Projekt...wer wäre dabei? 

 

 

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30 Tage Entrümpeln - Declutter Mania

30 Tage Entrümpeln; Declutter; Clutter; 30dayprojects; live4happiness2day; bloggingforinspiration

Entrümpeln, Aussortieren, Reduzieren, Großreinemachen...bald ziehen wir um - die beste Gelegenheit, mal ordentlich Auszumisten.


Wir sind ja nur zu zweit und in den letzten Jahren gab es durch Studium, Auslandssemester, Praktika, Zusammenziehen und Co. auch mehrere Umzüge...man sollte also meinen, dass es so schlimm gar nicht sein kann. Ist es ja auch nicht, aber minimalistisch reduziert geht es bei uns auch nicht gerade zu. Und so frage ich mich oft genug: Wie ist das ganze Zeug zusammengekommen? Wo kommt es her? Wie sammelt sich das immer wieder an? Oh je!

 

Ursachenanalyse will ich jetzt (noch?) gar nicht betreiben. Fest steht aber: Ein bisschen mehr "Aufgeräumtheit" würde meinem Leben sicher gut tun, insbesondere da demnächst ein Umzug ansteht. Da ist die Motivation gleich noch ein bisschen größer. Ins neue Zuhause gar nicht erst die Dinge mitzunehmen, die man nicht (mehr) nutzt und nur irgendwo Platz wegnehmen, das wäre toll. 

 

Nun kann man Entrümpeln ja unterschiedlich definieren...und wenn es schon ein 30-Tage-Projekt ist, will ich es gern "im weiten Sinne" verstehen. Was ich mir für diesen Monat also vorgenommen habe: 

  • Geschirr, Klamotten, Kram: Was nutze / trage / brauche ich? Was steht / liegt / hängt nur rum?
  • Mailverteiler und Newsletter: Was lese ich tatsächlich? Was verstopft nur meine Inbox? 
  • Social Media: Welchen Seiten will ich wirklich folgen? Was inspiriert mich noch? 
  • Papierkrieg: Gibt es wirklich Menschen, die ihren Papierkram in vollster Ordnung haben? 
  • Gewohnheiten: Was stiehlt mir Zeit? Was tut mir gut? 

Decluttering

Es gibt, wie mir scheint, einen richtigen Hype ums Ausmisten. Oder vielleicht ist es auch nur eine Mischung aus selektiver Wahrnehmung und Frühjahrsthematik? Jedenfalls schwören alle auf's Aufräumen und Entrümpeln. Nach dem Motto: äußere Ordnung - innere Klarheit. 

Manche scheinen sogar regelrecht süchtig zu werden. Ich bin gespannt. 

 

Was ist bislang passiert? 

Eine Woche habe ich ja nun schon hinter mir. Diese ersten Tage lag der Fokus hauptsächlich auf den Dingen, die man anfassen kann. Eine Ikea-Tüte voll Kram zum Verschenken, zwei Kartons Zeug zum Wegschmeißen. Und ich merke schonmal: Das Ganze dauert länger, als ich vor einer Woche gedacht hatte. Ob der Februar wohl für all die Themen reicht? Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht - Aber zumindest ein gutes Stück weiterzukommen, das wär doch schonmal was. 

 

Wie haltet ihr es mit dem Thema? Habt ihr besondere Tipps, die ich ausprobieren sollte? 

 

 

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