Moving Moments; Umzugsstress; umziehen; moving; Umzugsgefühle; live4happiness2day; bloggingforinspiration

30 Tage Moving Moments - Mai 2016

Das war schon die letzten Wochen leicht zu beobachten...das ganze Projekt "Umzug" kostet mich jede Menge Zeit und Nerven. So haben andere Sachen gelitten, insbesondere das Bloggen. Aber jetzt ist es tatsächlich endlich soweit: Nach Monaten der Planung, etlicher Verschiebungen im Bau und Scherereien mit Handwerkern steht der eigentliche Umzug nun wirklich an. Das heißt wahrscheinlich, das auch in den nächsten Wochen Stress, Melancholie und Hochgefühle sich abwechseln werden. Also lieber gleich ein Projekt, dass sich bei all dem Chaos noch realistisch bewältigen lässt: Kleine Umzugsmomente und Schnappschüsse aus dieser bewegten Zeit festhalten. Ab und an teile ich dann einen Zusammenschnitt und ein paar Gedankenschnipsel - das sollte doch wohl zu schaffen sein?


Moving Moments - Sich beim Staunen ertappen

Moving Moments; Umzugschaos; Umziehen; Moving; Umzugsmomente; Umzugsstress; live4happiness2day; bloggingforinspiration; Staunen

 

In den letzten zwei Wochen haben wir einen klitzekleinen Gang zurückgeschaltet...zumindest was die Auspack-/ Einräum-/ Montier-Action betrifft, die die erste Maihälfte so dominiert hat. Mal abgesehen vom normalen Arbeitsalltag hieß das: wieder Zeit für Freunde und Familie, Ausschlafen, richtig Frühstücken, Kochen, den Gedanken Raum geben...


Die alte Wohnung haben wir vor ein paar Tagen an die neuen Mieter übergeben und der Wohnbereich im neuen Heim ist soweit eingerichtet, dass man darin Zeit verbringen und das Chaos in den anderen Räumen schon mal vergessen mag. Zwei wichtige Meilensteine sind also geschafft und damit wurde es auch Zeit, in einen etwas entspannteren Gang zu schalten. 

 

Das fühlte sich zunächst komisch und irgendwie unangemessen an ("schließlich ist noch so viel zu tun!!!") - ein klares Zeichen bei mir, dass ich es zuvor womöglich mal wieder übertrieben habe...Aber das ist nochmal ein anderes Thema...

 

Heute geht es um das Staunen und die Dankbarkeit. Für die kleinen und großen Dinge.

 

Neulich ertappte ich mich dabei, wie ich völlig erschöpft und still auf dem Sofa saß und mich bestimmt zehn Minuten einfach nur staunend umsah. Dass das wirklich unser neues Wohnzimmer ist. Dass das Bücherregal tatsächlich so toll aussieht wie wir es uns gedacht haben. Dass sich durch die offene Balkontür der Sommer mit einem lauen Lüftchen ankündigt. Dass ich den Blick aus dem Fenster über die Dächer Altonas schon jetzt liebe. Dass die Küche so gut zu uns passt, dass ich sie so schön finde, und dass ich mich so sehr über so etwas freue. Dass sich das so zu Hause anfühlt. 

 

Und dann die Dankbarkeit. Für den Weg, der mich hierher gebracht hat. Für frische Erdbeeren und feierliches Spargel-Kochen. Für spontane Auszeiten. Für ein ausgedehntes Frühstück mit einer alten Freundin. Für das Gefühl, wenn ein gerade angebrachtes Regal den Raum komplett macht. Für gemeinsames Am-Küchenfenster-Stehen-und-Rausgucken. Für getroffene Entscheidungen. 

 

Hier noch ein paar Moving Moments aus den letzten Tagen: 

Nostalgie beim Auspacken, Herdtest, Erdbeerfrühstück, Glasverliebtheit und #sundaysareforwaffles

 

Und auch mal wieder raus zum Entdecken: 

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Moving Moments - Umzugsstress und Frühlingsgefühle

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Die Kategorieseite für Moving Moments hatte ich vor zwei Wochen noch schnell zusammengeschustert und zwischendurch auch immer wieder daran gedacht...aber offenbar habe ich das ganze Projekt Umzug wirklich ein wenig unterschätzt oder meine Kräfte überschätzt? Die letzten zehn Tage haben wir von morgens bis abends gepackt, geschleppt, geschraubt, geputzt und organisiert...da blieb kaum Raum für's Nachdenken und Gedanken sortieren...


 

Das war ja schon die letzten Wochen zu beobachten...dieser Umzug kostet mich jede Menge Zeit und Nerven, mehr als all die anderen in den letzten Jahren, vielleicht auch weil ich dieses Mal alles "richtig" machen will. Andere Sachen haben gelitten, insbesondere das Bloggen. Und jetzt, wo der eigentliche Umzug tatsächlich stattfindet, ist es nicht gerade besser geworden. Es dauert doch alles länger und kostet mehr Kraft, als man vorher denkt. Und es ist einfach so unfassbar viel zu tun. Dabei hatten wir uns schon die Woche freigenommen, und es ist auch eine Menge passiert. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie es jetzt aussehen würde, wenn wir alles nach Feierabend und am Wochenende machen müssten...je mehr Energie ich jetzt reinstecke, desto eher kann das Thema auch abgeschlossen und das "normale Leben" wieder aufgenommen werden. 

 

Das zumindest sage ich mir immer wieder, wenn das schlechte Gewissen mich beschleicht oder die Unzufriedenheit mit mir selbst im Hinterkopf anklopft: Schon wieder kein Sport gemacht, schon wieder nicht zum Lesen gekommen, schon wieder nicht gebloggt. Dabei tut doch die morgendliche Yoga-Routine so gut, dabei warten doch so schöne Bücher sehnsüchtig im Regal, dabei wird meine Ideenliste für den Blog doch immer länger. Es juckt mir in den Fingern. 

 

Und doch muss ich wohl einfach akzeptieren, dass jeder Tag nun mal nur 24 Stunden hat und die Dinge eben ihre Zeit brauchen. Zumindest für den ein oder anderen Schnappschuss zwischendurch hat es aber gereicht, und so kann ich ein paar Moving Moments mit euch hier teilen. (Noch) keine Homestory, aber Gedankenschnipsel und Momentaufnahmen aus diesen letzten zwei Wochen, die durch einen ständigen Wechsel gekennzeichnet waren: Hochgefühle im neuen Heim, melancholische Momente in der alten Wohnung, Aufregung, Erschöpfung, Ärger, Freude, Wunder. Und jede Menge Arbeit. 

 

Die Moving Moments vom Auszug: Abschied, Liebe, Gewalt, Nostalgie, Wehmut, Erschöpfung. 

 

Die Moving Moments vom Einzug: Klarheit, Anstoßen, Konzentration, Freude, Belohnung, Zufriedenheit

 

Und zwischendrin Momentaufnahmen vom Pausentag beim Hafengeburtstag: Entspannung, Feierliche Momente, Frühlingsgefühle, Staunen, Bewundern...

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